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G-BA soll "zentraler Qualitätsmanager" werden

Den Beginn der neuen Amtsperiode des unparteiischen Vorsitzenden Josef Hecken nahm Dr. Regina Klakow‐Franck, unparteiisches Mitglied des G‐BA und neue Vorsitzende des Unterausschuss Qualitätssicherung zum Anlass, um in einer ebenso programmatischen wie zukunftsweisenden Rede um Unterstützung zu werben auf dem Weg, den der Gemeinsame Bundesausschuss auf den Gebiet der Qualitätssicherung nach Ansicht von Klakow-Franck beschreiten sollte, nämlich sich von der Rolle „eines Verwalters von Mindeststandards“ zu entwickeln zu einem „zentralen Qualitätsmanager des notwendigen Strukturwandels im Gesundheitswesens“.
G-BA soll "zentraler Qualitätsmanager" werden

Dr. Regina Klakow‐Franck

Wie schwierig dieser Rollenwechsel noch sein wird, verdeutlichte die Pressekonferenz der nun schon 4. QS‐Konferenz des G-BA unter dem Titel „Qualitätssicherung 2012 – auf dem Weg zum lernenden Versorgungssystem.“ Dabei haben der Gemeinsame Bundesausschuss und die in ihm organisierten Trägerorganisationen auch im Bereich der Qualitätssicherung schon eine weite Wegstrecke gemeinsam zurück gelegt. Rechnet man ab der bundesweiten Einführung der verpflichtenden externen stationären Qualitätssicherung ist die gemeinsame Selbstverwaltung immerhin seit nunmehr elf Jahren auf diesem Feld aktiv, 2001 zwar noch unter der Ägide des Bundeskuratoriums Qualitätssicherung, seit 2004 unter der des G-BA. Zeit sich aneinander zu gewöhnen? Mit Sicherheit. Zeit sich zu verstehen? Schon weniger. Und Zeit, die Argumente der jeweils anderen Partei anzunehmen? Das darf nach dieser Pressekonferenz durchaus angezweifelt werden, in der – so Klakow-Franck - „das lernende System G-BA“ fulminant demonstriert wurde und auch eines klar wurde: Weder die unparteiischen Vorsitzenden noch die vom G-BA beauftragten Institute – in der Qualitätssicherung das AQUA – sind um ihren Job zu beneiden.

 

Ausführlicher Bericht: in der nächsten Ausgabe von Market Access&Health Policy (06/12)

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