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Charité Ausgründung Nia Health launcht erste intelligente Psoriasis-App

Sorea heißt die neue App des Charité Spin-Offs Nia Health. Nach dem Ende 2019 erschienen Medizinprodukt, der Neurodermitis-App Nia, ist nun das zweite Produkt des Berliner Startups auf dem Markt. Mit Sorea wird Patienten mit Psoriasis (auch als ‚Schuppenflechte‘ bekannt) eine digitale Begleitung angeboten. Psoriasis ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung. Schuppende Hautveränderungen (‚Plaques‘) sind typische Merkmale der häufigsten Form dieser Erkrankung. Patienten mit Psoriasis leiden besonders bei Ausbruch eines Schubes unter den häufig für Außenstehende sichtbaren Plaques. Diese großen Belastungen haben oft Gefühle der Scham oder der Ausgrenzung zur Folge.

22.10.2020

Nia Health Co-Gründerin, Dr. Reem Alneebari (39), kennt als Dermatologin die bereits vorhandenen und wirksamen Behandlungsmethoden für Psoriasis-Patienten: “Der schnellste Weg dorthin ist Betroffenen jedoch oft unklar. Um effizienter die hoch-individuellen Auslöser für Schübe sowie die optimale Thearapie zu erkennen, ist die Dokumentation extrem wichtig.” Genau hier soll die Sorea App Psoriasis-Patienten sowie Ärzte unterstützen. Intelligente Aufzeichnungen des Hautbildes anhand von textuellen und fotografischen Aufzeichnungen helfen Patienten und Medizinern Muster im Gesundheitsverlauf über Zeit zu erkennen. Angelehnt an klinisch validierte Metriken wie den sogenannten PASI-Score werden über die Sorea App subjektive Wahrnehmungen der Patienten objektiviert.

Technologisch greift Nia Health auf seine seit zweieinhalb Jahren entwickelte Plattform zurück, die bereits von über 6.000 Neurodermitis-Patienten genutzt wird. Oliver Welter (36), CTO und Co-Gründer von Nia Health, ist sich aufgrund seiner langjährigen Branchenerfahrung (zuletzt als CTO für die Firma caresyntax tätig) über die Bedeutung skalierbarer Plattformen bewusst: „Unsere KI-basierte Technologie haben wir von Beginn an so entwickelt, dass wir in vielen Indikationsfeldern Synergieeffekte erzielen können. Im Endergebnis soll immer ein Produkt entstehen, welches Patienten und Medizinern einen direkten Mehrwert bringt.“

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