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Telemedizin: DrEd.com veröffentlicht Positionspapier zur Bundestagswahl 2017

Über 40 Millionen Bundesbürger suchten 2016 laut dem ePatient Survey medizinischen Rat über das Internet. Doch viele medizinische Online-Angebote können Patienten aufgrund starrer Berufsordnungen und widersprüchlicher Gesetzgebung in Deutschland nicht in Anspruch nehmen. Vor diesem Hintergrund hat DrEd.com, der mit über 1 Million Online-Sprechstunden führende Anbieter telemedizinischer Leistungen in Europa, im Vorfeld der Bundestagswahl 2017 das Positionspapier „Digitalisierung im Gesundheitssektor“ veröffentlicht.

20.09.2017

Die zentralen Forderungen der Telemediziner:

  • Die Potenziale der Digitalisierung in Deutschland müssen schneller erkannt und genutzt werden. Die Digitalisierung im Gesundheitssektor kann Ärzte und Patienten auf dem Weg zur effizienteren, schnelleren sowie sichereren Gesundheitsvorsorge und -versorgung sinnvoll unterstützen. Ziel ist es, den Zugang der Menschen zur ärztlichen Versorgung zu verbessern, Barrieren abzubauen und somit mehr Patientennähe herzustellen.
  • Ärzte und Patienten sollen verantwortungsvoll und eigenständig über den Einsatz von telemedizinischen Behandlungen entscheiden dürfen.
  • Gerade im ländlichen Raum und in unterversorgten Regionen ist die Telemedizin ein sinnvoller Ansatz, um bestehenden und drohenden Ärztemangel auszugleichen und Versorgungslücken zu schließen.
  • Weitere Punkte zum Thema Digital Health beziehen sich auf den Katalog telemedizinischer Leistungen, das E-Rezept, Datensicherheit und Datenschutz sowie die Fernbehandlung von Chronikern und die Förderung der telemedizinischen Innovationskultur in Deutschland.


„Es ist wichtig, sich den Wünschen und Lebensgewohnheiten der Patienten zu öffnen. Deswegen sind Pilotprojekte für mehr Telemedizin, wie aktuell in Baden-Württemberg, ein erster wichtiger Schritt, dem weitere folgen müssen. Sonst droht Deutschland als Telemedizinstandort abgehängt zu werden“, sagt David Meinertz, Gründer und Geschäftsführer von DrEd.com.

 

Tim-Åke Pentz
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