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Integrierte Versorgung mit psychiatrischer Behandlungspflege

- Ein wichtiger Schritt zu mehr Qualität und Effizienz. Vortrag von Dr. Matthias Walle, Geschäftsführer IVPNetworks GmbH
  • - Ein wichtiger Schritt zu mehr Qualität und Effizienz. Vortrag von Dr. Matthias Walle, Geschäftsführer IVPNetworks GmbH

    Integrierte Versorgungssysteme bieten zahlreiche Chancen für eine Verbesserung von Qualität und Wirtschaftlichkeit der Versorgung. Bislang haben sich jedoch nur wenige Versorgungskonzepte etabliert, die eine flächendeckende Umsetzung gewährleisten.

    In Niedersachsen haben sich seit 2004 - basierend auf Modellprojekten - zahlreiche Integrierte Versorgungsinitiativen in der Psychiatrie entwickelt. Diese haben das Ziel, Patienten eine ambulante Behandlungsalternative auch in Krisensituationen zu bieten. Dazu bedarf es zum einen einer ausreichend ausgestalteten ambulanten Versorgung, zum anderen auch der Ermöglichung eines Mittelflusses von stationär nach ambulant, wie er in der Regelversorgung nicht vorgesehen ist.

    Zur Realisierung derartiger Versorgungsinitiativen gibt es unterschiedliche Wege. Am ehesten bietet sich die Umsetzung durch eine Managementgesellschaft an. Diese kann auf Grundlage eines regionalen Budgets, einer Capitation oder einer Fee-for-Service-Leistung mit Krankenkassen Integrierte Versorgungsverträge abschließen, um die Versorgung patientenzentriert umzugestalten.

    Die seit 2005 im SGB V verankerte häusliche psychiatrische Krankenpflege hat in den hier vorgestellten integrierten Versorgungskonzepten eine Schlüsselrolle. Nicht nur in Anbetracht eines gefühlten Ärztemangels gilt es, der Fachpflege maßgebliche Steuerungs- und Case-Management-Funktionen zu übertragen, damit Patienten mit schweren und oft chronischen psychischen Erkrankungen eine ambulante Behandlungsalternative erhalten. Die bisherigen Evaluationsergebnisse aus ökonomischer und qualitativer Sicht sind beeindruckend.

    Eine große Herausforderung ist es, diese Form der Fachpflege flächendeckend zu etablieren und in ein Gesamtversorgungskonzept zu integrieren. Dazu bedarf es spezifischer Anreizsysteme.

    Interessant ist ebenfalls die Frage, wie und unter welcher Trägerschaft sich Managementgesellschaften in der Zukunft aufstellen werden. Hier blickt Niedersachsen auf eine breite Erfahrung mit unterschiedlichen Trägerkonstellationen zurück.

    Dr. Matthias Walle (geb. 1965) ist Geschäftsführer der IVPNetworks, einer in ganz Deutschland tätigen Managementgesellschaft zur Umsetzung Integrierter Versorgungssysteme. Er ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und hat Erfahrungen in der operativen und strategischen Umsetzung von unterschiedlichen Vertragsformen auf Managementebene. U.a. hat er die Care4S aufgebaut, die unter engem Einbezug der pharmazeutischen Industrie einen landesweiten Vertrag zur Versorgung von Menschen mit schizophrenen Erkrankungen in Niedersachsen betreibt.

    Anmeldung

    per Post an:
    Deutsches Pflege Forum
    PMG - GmbH Pflege - Management – Gesundheit
    Bülowstraße 71-72, 10783 Berlin

    per Fax an : 030 – 23 00 66 91

    per Email an: info@pmg-pflege.de

    52.51398 13.3942386
Wann 14.03.2012
von 18:00 bis 20:00
Veranstaltungsort Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften am Gendarmenmarkt
Stadt Berlin
Kontaktname
Kontakttelefon 030 – 23 00 66 91
Termin übernehmen vCal
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Integrierte Versorgungssysteme bieten zahlreiche Chancen für eine Verbesserung von Qualität und Wirtschaftlichkeit der Versorgung. Bislang haben sich jedoch nur wenige Versorgungskonzepte etabliert, die eine flächendeckende Umsetzung gewährleisten.

In Niedersachsen haben sich seit 2004 - basierend auf Modellprojekten - zahlreiche Integrierte Versorgungsinitiativen in der Psychiatrie entwickelt. Diese haben das Ziel, Patienten eine ambulante Behandlungsalternative auch in Krisensituationen zu bieten. Dazu bedarf es zum einen einer ausreichend ausgestalteten ambulanten Versorgung, zum anderen auch der Ermöglichung eines Mittelflusses von stationär nach ambulant, wie er in der Regelversorgung nicht vorgesehen ist.

Zur Realisierung derartiger Versorgungsinitiativen gibt es unterschiedliche Wege. Am ehesten bietet sich die Umsetzung durch eine Managementgesellschaft an. Diese kann auf Grundlage eines regionalen Budgets, einer Capitation oder einer Fee-for-Service-Leistung mit Krankenkassen Integrierte Versorgungsverträge abschließen, um die Versorgung patientenzentriert umzugestalten.

Die seit 2005 im SGB V verankerte häusliche psychiatrische Krankenpflege hat in den hier vorgestellten integrierten Versorgungskonzepten eine Schlüsselrolle. Nicht nur in Anbetracht eines gefühlten Ärztemangels gilt es, der Fachpflege maßgebliche Steuerungs- und Case-Management-Funktionen zu übertragen, damit Patienten mit schweren und oft chronischen psychischen Erkrankungen eine ambulante Behandlungsalternative erhalten. Die bisherigen Evaluationsergebnisse aus ökonomischer und qualitativer Sicht sind beeindruckend.

Eine große Herausforderung ist es, diese Form der Fachpflege flächendeckend zu etablieren und in ein Gesamtversorgungskonzept zu integrieren. Dazu bedarf es spezifischer Anreizsysteme.

Interessant ist ebenfalls die Frage, wie und unter welcher Trägerschaft sich Managementgesellschaften in der Zukunft aufstellen werden. Hier blickt Niedersachsen auf eine breite Erfahrung mit unterschiedlichen Trägerkonstellationen zurück.

Dr. Matthias Walle (geb. 1965) ist Geschäftsführer der IVPNetworks, einer in ganz Deutschland tätigen Managementgesellschaft zur Umsetzung Integrierter Versorgungssysteme. Er ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und hat Erfahrungen in der operativen und strategischen Umsetzung von unterschiedlichen Vertragsformen auf Managementebene. U.a. hat er die Care4S aufgebaut, die unter engem Einbezug der pharmazeutischen Industrie einen landesweiten Vertrag zur Versorgung von Menschen mit schizophrenen Erkrankungen in Niedersachsen betreibt.

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