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Rückblick Heidelberger E-Health-Tag 2016

Der digitale Wandel ist in jeder Branche und jedem Unternehmen zu spüren. Und auch den Gesundheitssektor beschäftigt die fortschreitende Digitalisierung. Über die direkten und indirekten Auswirkungen auf die Geschäftsmodelle pharmazeutischer Unternehmen wurde am 16. September 2016 bei unserem Heidelberger E-Health-Tag diskutiert.
Rückblick Heidelberger E-Health-Tag 2016

Ib Johansen, Direktor von Medcom, Dänemark

27.09.2016

Über 50 Fachleute aus dem Pharma- und Gesundheitsmarkt stellten sich die Frage, inwiefern die Digitalisierung in einem so datensensiblen Sektor Anwendung finden kann bzw. bereits Anwendung findet. Unser Geschäftsführer Klaus Mueller führte durch das spannende Programm.

Dänemarks elektronische Gesundheitsakte für alle

In der Keynote von Ib Johansen von MedCom Dänemark haben wir dazu sogar einen Blick über die Grenzen nach Dänemark geworfen, wo die Prozesse der Regelversorgung bereits digitalisiert sind.

Dänemark hat mit sundhed.dk ein Onlineportal realisiert, in dem es um den gesamten Gesundheitszirkel geht und über das bis zu 80 % der Gesundheitskommunikation läuft – von der Vorsorge über Diagnose, Behandlung, Nachsorge bis hin zur Rehabilitation. Das Portal bietet sowohl Ärzten als auch Kliniken und vor allem Patienten Zugriff auf allgemeine Gesundheitsinformationen sowie patientenbezogene Behandlungsdaten. Eine elektronische Gesundheitsakte für alle – in Dänemark bereits Realität.

Medical Apps – Umsetzungsbeispiele zum Anfassen

Beispiele, die sich bereits in der Praxis bewähren konnten, lieferten die Vertreter aus der Pharmabranche Ute Blaschek von AbbVie Deutschland und Dr. Tilo Kramer von Lilly Deutschland. Eindrucksvoll legten die Referenten dar wie Apps für Smartphones und Tablets z.B. Diagnosen erleichtern und die Therapietreue verbessern können – oder wie sich sogar die Lebenszufriedenheit steigern lässt. Dr. Klaus Hartmann von biomedpark Medien zeigte anschließend was in Zeiten der Digitalisierung im Bereich der Arzneimitteltherapie möglich ist. Neben dem Teilen ihrer Erfahrungen standen alle Referenten dabei Rede und Antwort wenn es um die zahlreichen Fragen der interessierten Zuhörer ging.

Wie die Erfahrungen von Patienten bei der Medikamenten-Entwicklung einbezogen werden können, betrachtete Heidi Ulzenheimer vom Softwarehersteller SAS. Big Data Analytics Lösungen helfen, aus immer größeren Datenmengen konkrete Informationen für strategische Entscheidungen zu gewinnen und die Erkenntnisse nutzbringend einzusetzen.

Weitere Informationen unter www.xmachina.de

Pressekontakt:

xmachina – Advancing E-Health
Tel.: +49 6221 8220 0
E-Mail: nachricht@xmachina.de

Bildquelle: xmachina – Advancing E-Health

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