Sie sind hier: Startseite News Patientenfilm „Allergiewissen“ für Allergiker vom DAAB und Bencard Allergie online
x
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Patientenfilm „Allergiewissen“ für Allergiker vom DAAB und Bencard Allergie online

„Als Patientenorganisation haben wir einen großen Aufklärungsbedarf bei Allergikern festgestellt“, so Andrea Wallrafen, Geschäftsführerin des Deutschen Allergie- und Asthmabundes (DAAB). Allergien betreffen immer mehr Menschen in Deutschland: Etwa jeder vierte Deutsche leidet an einer oder oft auch mehreren Allergien. (1) „Doch viele Allergiker gehen nicht zum Arzt und erhalten auch keine optimale Therapie“, ist die Erfahrung von Andrea Wallrafen vom DAAB. Dabei können Allergien auch weitere Folgen haben: Etwa ein Drittel der Allergiker bekommt im Laufe der Zeit noch zusätzlich allergisches Asthma. Auch weitere Allergien oder Kreuzallergien beispielsweise auf Obst oder Gemüse treten häufig auf.
Patientenfilm „Allergiewissen“ für Allergiker vom DAAB und Bencard Allergie online

Aus dem Allergie-Erklärfilm von DAAB und Bencard Allergie.

31.07.2020

So entstand die Idee, gemeinsam mit Bencard Allergie GmbH einen Erklärfilm für Patienten zu machen. „Auch wir wollten dazu beitragen, dass die Patienten besser informiert sind. Unser gemeinsamer Patientenfilm bietet Allergikern dafür jetzt eine gute Möglichkeit,“ so Dr. Katrin Birkholz von Bencard Allergie GmbH. „Wir freuen uns, dass wir unsere Erfahrungen aus der täglichen Beratungssituation in die Inhalte des Films mit einfließen lassen konnten,“ so Wallrafen.

Der Patientenfilm ist ab sofort online unter www. bencard.com verfügbar und gibt Patienten gut verständlich Antworten auf Fragen rund um Allergien und Therapiemöglichkeiten wie beispielsweise: Was ist eine Allergie? Warum reagieren überhaupt so viele Menschen mit Symptomen auf die Allergene? Wie arbeitet das Immunsystem? Wie kann das Fortschreiten einer Allergie verhindert werden? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Wie funktioniert eine Hyposensibilisierung bzw. spezifische Immuntherapie?

Es gibt eine Reihe von hilfreichen Therapien, um die allergischen Symptome zu lindern. In diesem Film wird vor allem die spezifische Immuntherapie ausführlich erläutert. Diese Therapie - häufig auch Hyposensibilisierung genannt - kann eine Allergie dauerhaft lindern oder gar bekämpfen. Damit können viele Allergien wie Heuschnupfen (allergische Rhinitis), Allergien gegen Hausstaubmilben, Schimmelpilze oder Katzen ursächlich therapiert werden. „Bei manchen Allergien kann sie sogar Leben schützen, denn eine Allergie auf Wespen- oder Bienengift ist lebensbedrohlich,“ erklärt Dr. Birkholz. Eine Hyposensibilisierung könne dem Patienten innerhalb von drei bis fünf Jahren die Überreaktion auf das jeweilige Allergen dauerhaft abgewöhnen und „so kann ein allergischer Patient weitestgehend beschwerdefrei werden.“

„Wir hoffen, dass sich durch den Film mehr Patienten mit ihren Allergien beschäftigen und einen Arzt zur Abklärung und Behandlung aufsuchen“, so der DAAB. Am besten sollten Allergiker direkt zu einem spezialisierten Arzt gehen, das sind in der Regel Hautärzte, Kinderärzte, HNO-Ärzte oder Pneumologen mit der Zusatzbezeichnung Allergologie. Die Suche nach einem Allergologen ist bei www.bencard.com möglich.

Und gerade Pollenallergiker sollten den Arztbesuch bald in Angriff nehmen. Denn der ideale Zeitpunkt für einen Therapiebeginn zumindest bei Heuschnupfen ist im Spätsommer oder Herbst. Dann können Patienten die „pollenfreie“ Zeit nutzen. Für den Start einer Hyposensibilisierung ist es günstig, wenn das Immunsystem von den Pollen entlastet ist - das ist nach dem Ende der Pollensaison der Fall. Zusätzlich bleibt Betroffenen bis zum Beginn der neuen Pollensaison noch genug Zeit, um sich besser gegen die nächste Allergenattacke zu wappnen. „Gerade mit einer Kurzzeittherapie könnten sie dann schon in der nächsten Pollensaison weniger Beschwerden haben,“ erklärt Dr. Katrin Birkholz.

Anhänge

Artikelaktionen