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"OvulaRing" launcht neue Version des Ärztezugangs

"OvulaRing" hat jetzt eine neue Version seines telemedizinischen Zugangs für Ärzte gelauncht. Hintergrund ist der große Schub, den die Telemedizin durch die Corona-Maßnahmen erhalten hat. Der neue Account bietet Ärzten browserbasiert die Möglichkeit, einen eigenen Zugang zu erstellen, Zyklen in Echtzeit einzusehen und zu vergleichen. Auch die Patientin kann jetzt ihren Arzt einladen, ihre Daten über das Internet einzusehen.
"OvulaRing" launcht neue Version des Ärztezugangs

"OvulaRing" mitLesegerät (Foto: VivoSensMedical)

30.07.2020

Im Arzt-Account hat der Mediziner Zugriff auf den aktuellen Zyklusverlauf der Patientin sowie auf zurückliegende Zyklen. Er bekommt zudem für jeden Eintrageinen CFG-Score, der es ihm ermöglicht, die Zyklen zu analysieren und zu vergleichen.Der Arzt sieht so auf einen Blick,wo die Patientin im Zyklus steht und wie ihre Zyklusgesundheit beschaffen ist. Er kann dadurch Untersuchungstermine und Medikamentengaben, etwa Progesteron, besser terminieren und eine telemedizinische Therapiekontrolle vornehmen. Zudem findet der Arzt über den Zugang eine Vielzahl von Fallbeispielen mit Erläuterungen.

Sebastian Alexander, Geschäftsführer der VivoSensMedical, erklärt, warum dieser Schritt wichtig war: „Physische Medizin und Telemedizin werden immer mehr Hand in Hand arbeiten. Genau wie Homeoffice jetzt nicht mehr kritisch beäugt wird, gibt es nun auch viel mehr Kontakt zwischen Arzt und Patientinnen per Internet. Wir begrüßen diese Entwicklung sehr und haben unserem Ärztezugang deshalb wichtige Features hinzugefügt. Wir planen für die Zukunft sogar Erweiterungen, die nicht nur die Frauenheilkunde betreffen.

“Mit OvulaRing wird der weibliche Zyklus anhand der Körperkerntemperatur analysiert. Bei den erhobenen und zu analysierenden Informationen handelt es sich aus datenschutzrechtlicher Sicht jedoch nicht einfach um Temperatur-Daten. Daher werden die Eingaben besonders geschützt. Zentraler Aspekt der Sicherheitsarchitektur ist die strikte Trennung von personenbezogenen und medizinischen Daten, die in drei verschiedenen Datenbanken gespeichert werden. Die Temperaturdaten werden nur mit Pseudonymen gespeichert, d.h. ohne Klarnamen. Die pseudonymisierten Nutzernamen können nicht geändert werden, damit die Nutzerin nicht versehentlich ihren richtigen Namen hinterlegt.

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